Klartext von Basler
Mario Basler ist für deutliche Worte bekannt – und beim DFB-Team hat er sie wieder gefunden. Der 57-Jährige nahm Joshua Kimmichs Interpretation der Rechtsverteidiger-Rolle beim 7:1 gegen Curaçao ins Visier. Kimmich sei „fast wieder nur irgendwo im Mittelfeld aufzufinden“ gewesen, obwohl er eigentlich hinten rechts verteidigen sollte. Die rechte Seite habe der Kapitän damit „völlig vernachlässigt“.
Die Warnung vor stärkeren Gegnern
Gegen einen Außenseiter wie Curaçao mag das folgenlos bleiben – gegen Topgegner aber nicht, mahnt Basler: „Das soll er mal machen, wenn Mbappé da spielt, das soll er mal gegen die Elfenbeinküste machen, dann werden wir schon am Wochenende unser blaues Wunder erleben.“ Und weiter: „Wenn vor allem Kimmich diese Position nicht hält, dann werden wir große Probleme über unsere rechte Seite bekommen.“
Ein Dauerthema
Die Debatte um Kimmichs Rolle ist nicht neu – seine Lust, ins Zentrum zu rücken und das Spiel zu lenken, steht im Spannungsfeld zur defensiven Absicherung der Außenbahn. Vor dem Härtetest gegen die schnelle Elfenbeinküste bekommt sie nun neue Brisanz. Bundestrainer Julian Nagelsmann dürfte die Diskussion zumindest registriert haben.
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