Kein Selbstläufer in Gruppe E
Auf dem Papier ist Deutschland in Gruppe E klarer Favorit. Die jüngsten Testspiele der drei Kontrahenten Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador mahnen die Mannschaft von Julian Nagelsmann jedoch zur Vorsicht – Geschenke sind in dieser Gruppe nicht zu erwarten.
Elfenbeinküste düpiert Frankreich
Das deutlichste Ausrufezeichen setzte die Elfenbeinküste. Am 4. Juni bezwangen die „Elefanten“ Mitfavorit Frankreich in Nantes mit 2:1, obwohl Rayan Cherki die Équipe Tricolore zunächst in Führung gebracht hatte. Guéla Doué und Manchester-Uniteds Amad Diallo drehten die Partie. Zuvor hatten die Ivorer bereits Schottland (1:0) bezwungen und Südkorea mit 4:0 abgefertigt.
Ecuador reist ungeschlagen an
Auch Ecuador ist schwer auszurechnen. Drei Siege und zwei Remis aus den jüngsten fünf Partien sprechen für eine stabile Form. Zum Abschluss der Vorbereitung gewann die Auswahl am 7. Juni mit 3:0 gegen Guatemala, zuvor hatte es ein 2:1 gegen Saudi-Arabien gegeben. Defensive Kompaktheit ist das Markenzeichen der Südamerikaner.
Curaçao als Exot
Bleibt Curaçao – die kleinste Nation, die sich je für eine WM-Endrunde qualifiziert hat. Der Karibikstaat ist klarer Außenseiter, reist aber ohne Druck und mit ansteckender Euphorie an. Gerade solche Teams können einem Favoriten den Auftakt vermasseln.
Die DFB-Elf startet am 14. Juni gegen Curaçao. Alle Daten in unserer Gruppen-Analyse.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.