Ein Kader mit klarer Landkarte
Julian Nagelsmann hat für die WM 2026 die aus seiner Sicht besten deutschen Fußballer nominiert – und ein Blick auf die Geburtsorte zeigt eine auffällige Konzentration. 19 der 26 Spieler stammen aus nur drei Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Nordrhein-Westfalen an der Spitze
Die meisten Nationalspieler kommen aus Nordrhein-Westfalen – wenig überraschend, ist das bevölkerungsreichste Bundesland doch traditionell eine der größten Talentschmieden des deutschen Fußballs. Vom Ruhrgebiet über das Rheinland bis nach Ostwestfalen verteilen sich die Geburtsorte quer durch fußballverrückte Regionen mit Klubs wie Schalke, Dortmund, Köln, Leverkusen oder Mönchengladbach.
Bayern stark, der Osten kaum vertreten
Auch Bayern ist prominent dabei: Mehrere Spieler wurden in bayerischen Städten geboren, darunter Nathaniel Brown (Amberg), David Raum und Jamie Leweling (beide Nürnberg) sowie Aleksandar Pavlović und Angelo Stiller (beide München). Auffällig ist dagegen, wie dünn andere Landesteile vertreten sind: Aus Regionen wie Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein hat es kaum ein Spieler in den Kader geschafft – ein Beleg für die klare geografische Ballung des deutschen Spitzenfußballs.
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