Nebenverdienst WM: Die Bundesliga profitiert
Während die Spieler in Nordamerika auf WM-Jagd gehen, klingeln zu Hause die Kassen ihrer Klubs. Die FIFA zahlt jedem Verein für jeden abgestellten WM-Kader-Spieler seit dem 1. Juni täglich 11.000 US-Dollar – rund 9.500 Euro. Das Geld fließt anteilig auch an frühere Arbeitgeber der letzten zwei Jahre.
Die Gewinner in der Bundesliga
Der FC Bayern München ist der klare Bundesliga-Spitzenreiter bei den Abstellungsprämien: Allein für die Gruppenphase werden den Münchnern rund 4,04 Millionen Euro überwiesen. Dahinter folgen Borussia Dortmund mit etwa 2,46 Millionen Euro und – überraschend weit vorne – die TSG Hoffenheim mit 2,07 Millionen Euro. Bayer Leverkusen (1,86 Mio.), Eintracht Frankfurt (1,77 Mio.), VfB Stuttgart (1,44 Mio.) und RB Leipzig (1,4 Mio.) komplettieren das Feld der großen Nutznießer.
Bundesliga auf Rang zwei weltweit
Insgesamt fließen aus dem FIFA-Topf rund 22,5 Millionen Euro an Bundesliga-Klubs – nur die englische Premier League erhält mehr. Je weiter die deutschen WM-Fahrer ins Turnier einziehen, desto länger laufen die täglichen Zahlungen. Ein finanzieller Anreiz, der klar zeigt: Bei der WM gewinnen am Ende immer auch die Klubs.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.