Ein ungewohntes Bild auf den Rängen
Deutschlands 7:1-Gala gegen Curaçao lieferte Schlagzeilen – doch aufmerksamen Zuschauern fiel auch abseits des Rasens etwas auf: In den deutschen Fanblocks, vor allem im gut sichtbaren Unterrang, blieben die sonst üblichen Banner und Spruchbänder weitgehend aus.
Strikte FIFA-Vorgaben
Verantwortlich dafür sind die strengen Regeln der FIFA. Kleine Fahnen und Banner sind zwar grundsätzlich erlaubt, größere Spruchbänder, Tifos oder Musikinstrumente bedürfen jedoch einer vorherigen Genehmigung. Untersagt sind zudem politische, diskriminierende und – für viele Fans der entscheidende Punkt – kommerzielle Inhalte. Genau hier wird ein Zusammenhang mit dem Werberecht vermutet: Die FIFA schützt bei ihren Turnieren konsequent die offiziellen Sponsoren und duldet auf den Rängen keine konkurrierende Werbung.
Kritik von den Fans
Bei vielen Anhängern stößt das Vorgehen auf Unverständnis. Eine lebendige Fankultur lebt von Choreografien und Bannern – fehlen diese, wirkt die Stimmung steriler, als sie sein müsste. Während die DFB-Elf auf dem Platz für Begeisterung sorgte, hinterließ die Banner-Politik der FIFA bei einem Teil der Fans einen faden Beigeschmack.
Mehr zur deutschen Gruppe in unserer Gruppen-Analyse.
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