Havertz denkt weiter als Curaçao
Auf der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft in Chicago schlägt Kai Havertz einen Ton an, der für einen WM-Titelfavoriten ungewöhnlich selbstkritisch klingt. Der Arsenal-Stürmer richtet den Blick nicht nur auf den Auftaktgegner Curaçao, sondern mahnt das Team ausdrücklich zur Vorsicht gegenüber den südamerikanischen Mannschaften im Turnier. Sein Tenor: Europa unterschätzt den südamerikanischen Fußball regelmäßig – und zahlt regelmäßig dafür.
Ecuador im Fokus
Dass Havertz dabei explizit auf Ecuador zu sprechen kommt, überrascht nicht: Das dritte Gruppenspiel der DFB-Elf am 25. Juni in New Jersey ist gegen die Ecuadorianer. Auch aus spanischer Sicht ist Respekt angesagt – Chelsea-Verteidiger Marc Cucurella bezeichnete Ecuador unlängst als „Geheimfavoriten" des Turniers, ein Team, das taktisch reif und körperlich robust antritt.
Qualität im Kader, Demut im Kopf
Havertz selbst hat im Vereinsjahr mit dem FC Arsenal Herausragendes geleistet – Premier-League-Meister, Tor im Champions-League-Finale – und kommt mit breiter Brust ins WM-Lager. Genau deshalb wirkt sein Appell zur Bescheidenheit glaubwürdig: Wer weiß, was es braucht, um auf höchstem Niveau zu bestehen, der weiß auch, wie schnell es in die andere Richtung laufen kann.
Alle Infos zur Gruppe E mit Ecuador in unserer Gruppen-Übersicht.
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