Havertz mahnt DFB-Elf zur Demut: Südamerikas WM-Teams auf keinen Fall unterschätzen

Havertz mahnt DFB-Elf zur Demut: Südamerikas WM-Teams auf keinen Fall unterschätzen

Kai Havertz warnte auf der DFB-Pressekonferenz in Chicago vor den südamerikanischen WM-Teams – und blickt mit besonderem Respekt auf Gruppenrivale Ecuador.

Marcel Brandt5. Juni 2026
DeutschlandDFBKai HavertzEcuadorWM 2026Gruppe E

Havertz denkt weiter als Curaçao

Auf der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft in Chicago schlägt Kai Havertz einen Ton an, der für einen WM-Titelfavoriten ungewöhnlich selbstkritisch klingt. Der Arsenal-Stürmer richtet den Blick nicht nur auf den Auftaktgegner Curaçao, sondern mahnt das Team ausdrücklich zur Vorsicht gegenüber den südamerikanischen Mannschaften im Turnier. Sein Tenor: Europa unterschätzt den südamerikanischen Fußball regelmäßig – und zahlt regelmäßig dafür.

Ecuador im Fokus

Dass Havertz dabei explizit auf Ecuador zu sprechen kommt, überrascht nicht: Das dritte Gruppenspiel der DFB-Elf am 25. Juni in New Jersey ist gegen die Ecuadorianer. Auch aus spanischer Sicht ist Respekt angesagt – Chelsea-Verteidiger Marc Cucurella bezeichnete Ecuador unlängst als „Geheimfavoriten" des Turniers, ein Team, das taktisch reif und körperlich robust antritt.

Qualität im Kader, Demut im Kopf

Havertz selbst hat im Vereinsjahr mit dem FC Arsenal Herausragendes geleistet – Premier-League-Meister, Tor im Champions-League-Finale – und kommt mit breiter Brust ins WM-Lager. Genau deshalb wirkt sein Appell zur Bescheidenheit glaubwürdig: Wer weiß, was es braucht, um auf höchstem Niveau zu bestehen, der weiß auch, wie schnell es in die andere Richtung laufen kann.

Alle Infos zur Gruppe E mit Ecuador in unserer Gruppen-Übersicht.

Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.