Englands Showdown in Dallas
England hat den vermeintlich schwersten Brocken der Gruppe L mit Bravour gemeistert: 4:2 gegen Kroatien. Mittendrin Harry Kane, der in der 12. und 42. Minute doppelt traf. Nach zwischenzeitlichem 2:2 sorgten Jude Bellingham (47., Sololauf) und Marcus Rashford (85.) für klare Verhältnisse. Kanes Treffer neun und zehn bei WM-Endrunden bedeuten zudem einen Meilenstein: Er zog mit Gary Lineker als bester englischer WM-Torschütze gleich.
Ein Doppelpack mit Nervenstärke
Bemerkenswert war Kanes erster Treffer: Seinen Foulelfmeter – Luka Modrić hatte ihn zu Fall gebracht – setzte er zunächst daneben, durfte aber wiederholen, weil Kroatiens Keeper Dominik Livaković zu früh von der Linie gegangen war. Im zweiten Versuch ließ der Bayern-Stürmer nichts anbrennen.
Die deutschen Stimmen
Aus DACH-Sicht war das Spiel ein Fest der Kane-Expertisen. Thomas Tuchel, der England als Cheftrainer betreut, bestand seinen ersten WM-Test souverän und lobte den Einsatz seines Stürmers. Jürgen Klopp, als Experte für Magenta TV im Einsatz, schwärmte in höchsten Tönen vom Münchner. Einzig Dietmar Hamann meldete leise Zweifel an – Kanes Abschlussqualitäten seien „wahrscheinlich die besten der Welt, aber“ da gehe noch mehr.
Mehr zur Gruppe L in unserer Analyse mit England.
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