Ein Kapitän mit Mission
Wenige Stunden vor dem WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao hat Kapitän Joshua Kimmich klare Worte gefunden. Es ist eine Premiere: Zum ersten Mal führt der Bayern-Profi die DFB-Elf bei einem großen Turnier als Spielführer aufs Feld. „Ja, wir wollen Deutschland stolz machen! Das ist das oberste Ziel“, sagte Kimmich im Interview mit der Bild am Sonntag.
Fußball als Mutmacher
Kimmich blieb dabei nicht beim Sportlichen. Er sprach offen über die Stimmung im Land, die politisch und gesellschaftlich gerade angespannt sei – und sieht im Fußball eine große Chance, den Menschen etwas zurückzugeben. Ein Turnier könne verbinden und für positive Momente sorgen, so der Tenor des Kapitäns.
In den Fußstapfen der Großen
Dass die Rolle des Spielführers bei einer WM eine besondere ist, weiß Kimmich genau. Er verwies auf die großen deutschen Weltmeister-Kapitäne – Fritz Walter, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Philipp Lahm. Selbst einmal als WM-siegreicher Kapitän in diese Reihe vorzustoßen, sei für ihn ein zusätzlicher Ansporn. Den ersten Schritt soll der Auftakt gegen Curaçao machen.
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