Kimmich gegen Diomandé in der Kritik: Müller, Mertesacker und Streich sehen Stellungsfehler

Kimmich gegen Diomandé in der Kritik: Müller, Mertesacker und Streich sehen Stellungsfehler

Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste offenbarte Deutschlands rechte Seite Lücken. Experten kritisieren Joshua Kimmichs Verhalten gegen den schnellen Yan Diomandé.

Marcel Brandt21. Juni 2026
DeutschlandDFBJoshua KimmichYan DiomandéWM 2026Gruppe E

Eine Schwachstelle trotz des Sieges

Der Sieg überdeckte ein Problem nicht: Über Deutschlands rechte Abwehrseite ging beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einiges schief. Im Mittelpunkt steht Kapitän Joshua Kimmich, der gegen den pfeilschnellen Yan Diomandé (RB Leipzig) immer wieder ins Hintertreffen geriet. Genau über diese Seite kam auch die Vorlage zum 0:1 von Franck Kessié.

Deutliche Worte der Experten

Die Kritik der TV-Experten fiel klar aus. Per Mertesacker monierte, Kimmich mache „die Seite zu weit auf“. Christian Streich erkannte einen Stellungsfehler: „Wenn er die Geschwindigkeit nicht hat, muss er näher an der Torlinie stehen.“ Und Thomas Müller mahnte: „Josh muss die lange Linie zumachen und dann auch aggressiver rausrücken in den Zweikampf.“

Ein bekanntes Thema

Die Debatte um Kimmichs Interpretation der Rechtsverteidiger-Rolle ist nicht neu – schon vor dem Turnier hatte etwa Mario Basler davor gewarnt. Gegen einen Tempodribbler wie Diomandé wurde sie nun erstmals schmerzhaft sichtbar. Vor der K.o.-Runde dürfte Nagelsmann eine Lösung für die rechte Seite suchen müssen.

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