Vom Kritiker zum Reumütigen
Es ist eine ungewöhnliche Wende: Jürgen Klopp, bei MagentaTV als WM-Experte im Einsatz, hat sich nach dem 7:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao bei Bundestrainer Julian Nagelsmann öffentlich entschuldigt. Vor dem Turnier hatte Klopp das DFB-Team kritisch eingeordnet und gemeinsam mit Thomas Müller dafür plädiert, Jamal Musiala zunächst auf die Bank zu setzen und stattdessen auf Deniz Undav zu vertrauen.
Musiala bringt Klopp zum Schweigen
Doch Musiala lieferte ab – und sorgte mit seiner Vorstellung dafür, dass Klopp seine Worte revidierte. „Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist ‚noch‘. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können“, sagte der frühere Liverpool-Trainer mit Blick auf seine Aussage, die Mannschaft sei eben „noch“ nicht so weit.
Klare Rückendeckung
Klopp ließ keinen Zweifel daran, auf wessen Seite er steht: „Wir sind komplett auf eurer Seite. Es kommt nichts, was den Ablauf stören soll.“ Eine deutliche Geste – und ein versöhnlicher Schlusspunkt unter eine Debatte, die das DFB-Team vor dem Auftakt begleitet hatte.
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