Leweling und die Ghana-Frage: Warum er sich für das DFB-Team entschied

Leweling und die Ghana-Frage: Warum er sich für das DFB-Team entschied

Ghana umwarb Jamie Leweling, doch der Stuttgarter entschied sich früh für Deutschland. Bei der WM 2026 zahlt sich das aus. Die Geschichte hinter der Wahl.

Marcel Brandt24. Juni 2026
DeutschlandDFBJamie LewelingVfB StuttgartGhanaWM 2026Gruppe E

Ein Profi, zwei Optionen

Jamie Leweling hätte bei der WM 2026 auch im Trikot Ghanas auflaufen können. Über seinen Vater war der Offensivspieler des VfB Stuttgart für die Black Stars spielberechtigt, und Ghanas Nationaltrainer Otto Addo warb aktiv um ihn, als Leweling noch im deutschen U21-Team stand. Addo verwies auf die enge familiäre Bindung des Spielers nach Ghana, wohin er regelmäßig reist.

Frühe Entscheidung für den DFB

Leweling bat sich Bedenkzeit aus, legte sich dann aber früh auf Deutschland fest. Kurz darauf folgte die Einladung in die A-Nationalmannschaft. Nach einer starken Saison 2025/26 mit Stuttgart schaffte er den Sprung in den WM-Kader von Julian Nagelsmann. Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste stand er auf dem Platz und untermauerte, dass die Wahl auch sportlich Sinn ergibt.

Rückenwind aus Stuttgart

Für den VfB und das DFB-Team ist Leweling ein Gewinn: ein schneller, dribbelstarker Flügelspieler, der für Tempo sorgt. Dass er sich gegen Ghana und für Deutschland entschied, könnte im weiteren Turnierverlauf noch wichtig werden.

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