Matthäus fordert Umbau: Kimmich soll beim DFB ins Mittelfeld rücken

Matthäus fordert Umbau: Kimmich soll beim DFB ins Mittelfeld rücken

Lothar Matthäus sieht Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger zu langsam und schlägt eine Rochade ins Mittelfeld vor. Das hätte Folgen für die Aufstellung.

Marcel Brandt24. Juni 2026
DeutschlandDFBLothar MatthäusJoshua KimmichNagelsmannWM 2026Gruppe E

Tempo als Streitpunkt

Lothar Matthäus hat eine klare Meinung zu Joshua Kimmichs Rolle im DFB-Team. Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste habe der Kapitän als Rechtsverteidiger seine erwartbaren Tempoprobleme gegen den schnellen Yan Diomande gehabt. Kimmich werde im Turnierverlauf nicht schneller, die kommenden Gegner aber sehr wohl, schreibt Matthäus in seiner Kolumne.

Die vorgeschlagene Rochade

Die Lösung von Matthäus: Kimmich solle ins zentrale Mittelfeld an die Seite von Felix Nmecha rücken, wo er noch mehr Einfluss aufs Spiel nehmen könne. David Raum würde links verteidigen, Nathaniel Brown die Position rechts hinten übernehmen. Für Kimmichs Bayern-Kollegen Aleksandar Pavlovic bliebe nur die Bank.

Mit Blick auf die K.o.-Runde

Hintergrund der Idee ist das fehlende Tempo, das in einer möglichen K.o.-Partie gegen Frankreich und Kylian Mbappé zum Problem werden könnte. Ob Nagelsmann den radikalen Umbau wagt, ist offen, schon gegen Ecuador könnte er erste Hinweise geben.

Unsere Einschätzung zum Spiel liest du in der Prognose Ecuador gegen Deutschland.

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