Erlösung nach langer Leidenszeit
Für Jamal Musiala war sein Treffer beim 7:1 gegen Curaçao weit mehr als ein Tor. „Ich glaube, ich war nach meiner Verletzung noch nie so glücklich wie in diesem Moment“, sagte der Bayern-Star sichtlich gerührt. Rund ein halbes Jahr hatte ihn ein Knochenbruch, den er sich bei der Klub-WM zugezogen hatte, außer Gefecht gesetzt – ein Comeback mit Rückschlägen und viel Geduld.
Gelassen in der Stammplatz-Frage
Trotz des emotionalen Moments ist Musialas Rolle im DFB-Team Gegenstand hitziger Experten-Debatten. Der 23-Jährige nimmt sich davon bewusst heraus: „Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen“, betonte er. Einer der prominenten Kritiker, der ihn zunächst auf der Bank gesehen hätte, war ausgerechnet sein früherer Mitspieler Thomas Müller – der Musiala allerdings vor dem Curaçao-Spiel persönlich eine Glücksbotschaft schickte.
Fokus auf den Platz
Musiala will sich lieber auf seine Leistungen konzentrieren als auf das Gerede. Gegen Curaçao gelang ihm das eindrucksvoll – und vor dem Härtetest gegen die Elfenbeinküste dürfte der Filigrantechniker erneut eine zentrale Rolle spielen.
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