Musiala und Wirtz: Deutschlands Zauberer suchen ihre Form

Musiala und Wirtz: Deutschlands Zauberer suchen ihre Form

Jamal Musiala und Florian Wirtz bleiben bei der WM hinter den Erwartungen. Vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay wächst der Druck.

Marcel Brandt27. Juni 2026
WM 2026DeutschlandJamal MusialaFlorian WirtzDFB

Die Stars, auf die alles wartet

Sie sollten das Gesicht dieser deutschen Mannschaft sein, doch bisher blieben Jamal Musiala und Florian Wirtz bei der WM blass. Beim 1:2 gegen Ecuador war von der Leichtigkeit, die beide in ihren besten Momenten ausstrahlen, wenig zu sehen. Ganz Deutschland fragt sich vor der K.o.-Runde: Was ist los mit den beiden Hoffnungsträgern?

Ernüchternde Zahlen

Vor allem Musialas Statistik gegen Ecuador war ungewohnt mager: kein Tor, keine Vorlage, kein einziger Torschuss. Gegen die robusten Ecuadorianer fand der Münchner kaum ins Spiel und wirkte phasenweise hilflos, eine aussichtsreiche Chance in der ersten Halbzeit vergab er, weil er zu lange zögerte. Auch Wirtz blieb die Durchschlagskraft schuldig und konnte dem deutschen Offensivspiel kaum Struktur geben.

Kroos nimmt die beiden in die Pflicht

Wie wichtig die zwei für Deutschlands Titeltraum sind, machte Toni Kroos unmissverständlich deutlich: „Wir brauchen Musiala und Wirtz in Topform, das haben wir nicht." Seine Warnung: Ändere sich daran nichts, werde es für das DFB-Team nicht mehr lange dauern.

Jetzt oder nie

Im Sechzehntelfinale am Montag gegen Paraguay brauchen die beiden Ausnahmekönner eine Reaktion. Findet das Duo zu seiner Form zurück, traut man Deutschland weiterhin den großen Wurf zu. Bleiben Musiala und Wirtz aber so harmlos wie zuletzt, ist ein frühes Aus nicht ausgeschlossen.