Keine personellen Experimente
Nach dem 7:1 gegen Curaçao sieht Julian Nagelsmann wenig Grund für große Wechsel. Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste deutet alles auf dieselbe Startelf hin: Im Zentrum sollen Aleksandar Pavlović und Felix Nmecha als Doppel-Sechs agieren, in der Offensive dürften erneut Leroy Sané, Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz auflaufen.
Sané bleibt – trotz Kritik
Die größte Personaldebatte dreht sich weiter um Leroy Sané, der gegen Curaçao schwach gespielt hatte. Nagelsmann stellte sich erneut vor seinen Flügelstürmer: „Ich lasse mich nicht beirren“, sagte der Bundestrainer und ergänzte, er „wüsste nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen sollte.“
Die taktische Feinheit
Anders als die Schlagzeile „keine Änderungen“ vermuten lässt, ist ein Detail bemerkenswert: Laut „Bild“ könnte Sané gegen den Ball eine defensivere Rolle übernehmen und tief abkippen, um die rechte Abwehrseite zu sichern – zeitweise könnte so eine Fünferkette entstehen. Es wäre die Antwort auf das hohe Tempo der ivorischen Offensive. Personell bleibt also alles beim Alten, taktisch könnte sich gegen die Elfenbeinküste aber einiges verschieben.
Mehr zum Spiel in unserer Prognose Deutschland – Elfenbeinküste.
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