Unruhige Vorbereitung im Tor der DFB-Elf
Das DFB-Camp in Chicago hat sein erstes Sorgenkind: Manuel Neuer steht vor dem abschließenden WM-Testspiel gegen die USA am 6. Juni unter Beobachtung. Beim Länderspiel gegen Finnland fehlte der 40-Jährige komplett – eine Verhärtung in seiner linken Wade hatte die DFB-Ärzte schon Mitte Mai alarmiert. Beim letzten Bundesligaspieltag zog sich der Bayern-Torhüter die Blessur zu; Bundestrainer Julian Nagelsmann entschied, kein Risiko einzugehen.
Vorsichtiger Fortschritt im Training
Die gute Nachricht: Neuer absolvierte zuletzt wieder individuelles Torwarttraining auf dem Rasen. Leichte Läufe, Sprints und das Parieren von Schüssen – alles unter den Augen des medizinischen Stabs. Ob das für einen Einsatz gegen die USA reicht, ließ der Bundestrainer bewusst offen. Die Marschroute ist klar: Neuer soll zum WM-Auftakt am 14. Juni gegen Curaçao hundertprozentig fit sein – alles andere ist nachrangig.
Das alte Thema Wade
Für Neuer ist die Wadenproblematik keine Neuigkeit. Die linke Wade hat ihn in den vergangenen Jahren wiederholt zur Pause gezwungen und begleitet seine Karriere wie ein hartnäckiger Schatten. Dass Nagelsmann ihn trotzdem als Nummer eins eingeplant hat, zeigt das Vertrauen in Erfahrung und Klasse – und setzt zugleich voraus, dass Neuer diese Erwartung mit stabiler Fitness rechtfertigt.
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