Ein Debüt wie aus dem Bilderbuch
Felix Nmecha hat sich seinen ersten großen WM-Auftritt nicht schöner ausmalen können. Beim 7:1-Kantersieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao eröffnete der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund schon in der 6. Minute den Torreigen – und das auf spektakuläre Weise: Nach einer perfekten Vorlage von Florian Wirtz nahm Nmecha den Ball volley und hämmerte ihn ins Netz. Wenig später holte er auch noch den Foulelfmeter zum 3:1 heraus.
Glaube und eine besondere Geste
Nmecha ist nicht nur wegen seiner Tore eine besondere Figur im DFB-Team. Der tiefgläubige Profi bestieg den Mannschaftsbus mit einer Bibel in der Hand, nach dem Schlusspfiff bat er drei Spieler Curaçaos zu einem gemeinsamen Gebetskreis und herzte Innenverteidiger Jonathan Tah. Eine Szene, die im Stadion für Aufsehen sorgte.
Hummels stellt sich vor den BVB-Profi
Abseits des Platzes ranken sich bereits Wechselgerüchte um Nmecha. Doch Mats Hummels, inzwischen als Experte tätig, wies Spekulationen über einen BVB-Abschied nach der WM entschieden zurück. Erst einmal aber zählt das Sportliche – und da hat Nmecha mit seinem Volleytor ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.
Mehr zur deutschen Gruppe in unserer Gruppen-Analyse.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.