Spaniens Blamage gegen Kap Verde: Warum das der DFB-Elf in die Karten spielt

Spaniens Blamage gegen Kap Verde: Warum das der DFB-Elf in die Karten spielt

Titelfavorit Spanien kommt gegen Debütant Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus. Für Deutschlands WM-Ambitionen sind das gute Nachrichten.

Marcel Brandt16. Juni 2026
DeutschlandDFBSpanienKap VerdeWM 2026Gruppe E

Sensation in Gruppe H

Es war die erste große Überraschung des Turniers: Spanien, einer der Topfavoriten auf den Titel, kam zum WM-Auftakt in Atlanta gegen Debütant Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus. Der Inselstaat feierte mit dem historischen ersten WM-Punkt seiner Geschichte einen Triumph, während die „Furia Roja“ an der tief stehenden, diszipliniert verteidigenden Abwehr verzweifelte.

Was das für Deutschland bedeutet

Aus deutscher Sicht ist dieser Patzer höchst erfreulich. Zum einen unterstreicht er, wie offen dieses Turnier ist – ein vermeintlich klarer Favorit verliert auf einen Schlag an Nimbus. Zum anderen ist Spanien einer der ernstesten Titelrivalen der DFB-Elf; zeigt sich ausgerechnet dieser Konkurrent schon zum Auftakt verwundbar, ist das Wasser auf die Mühlen der deutschen Ambitionen.

Deutschland kontrolliert die eigene Gruppe

Während Spanien in Gruppe H gegen Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay nun unter Zugzwang steht, hat Deutschland nach dem 7:1 gegen Curaçao die eigene Vorrundengruppe fest im Griff. Treffen könnten beide Schwergewichte ohnehin frühestens in der K.o.-Runde – und dort wäre ein angeschlagener Titelkandidat Spanien ein Gegner, vor dem die DFB-Elf deutlich weniger Respekt haben müsste.

Mehr zur deutschen Gruppe in unserer Gruppen-Analyse.

Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.