Nach Englands Aus: Harsche Kritik an Tuchel, doch er darf wohl weitermachen

Nach Englands Aus: Harsche Kritik an Tuchel, doch er darf wohl weitermachen

Englands Halbfinal-Aus gegen Argentinien löst eine heftige Debatte um Trainer Thomas Tuchel aus. Sein Job scheint dennoch sicher.

Marcel Brandt17. Juli 2026
WM 2026EnglandTuchelHalbfinale

Englands 1:2 im Halbfinale gegen Argentinien hat auf der Insel eine heftige Debatte ausgelöst, und im Zentrum steht Trainer Thomas Tuchel. Kritisiert werden vor allem seine Wechsel und die defensive Ausrichtung in der Schlussphase, in der England innerhalb weniger Minuten das Spiel aus der Hand gab.

Besonders deutlich wurde Experte Chris Sutton, der von einer "Coaching-Katastrophe" sprach. Man könne nicht erwarten, 30 Minuten lang gegen die Qualität zu verteidigen, über die Argentinien verfüge. Der Vorwurf: England habe sich zu früh zurückgezogen und den Titelverteidiger eingeladen.

Trotzdem deutet vieles darauf hin, dass Tuchel im Amt bleibt. Sein erst im Februar bis 2028 verlängerter Vertrag enthält zwar eine leistungsabhängige Klausel, doch der englische Verband sieht laut übereinstimmenden Berichten keinen Anlass, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Der 52-Jährige selbst denkt nicht an einen Rücktritt.

Eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es sofort: Am Samstag geht es im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich. Unsere Einschätzung dazu findest du in der Prognose zu Frankreich gegen England.