Einblick in die Gefühlswelt des Bundestrainers
Wenige Tage vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao hat Rudi Völler einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Der DFB-Sportdirektor beschreibt Julian Nagelsmann als „angespannt“ – ein Zustand, den Völler allerdings ausdrücklich positiv deutet. Es handele sich um eine „positive Anspannung“, getragen von einem regelrechten Brennen für das nun endlich beginnende Turnier.
Anspannung als Teamsache
Völler stellte zugleich klar, dass dieser Gemütszustand kein Alleinstellungsmerkmal des Bundestrainers sei: Die Anspannung gelte für alle im Team gleichermaßen. Vor einem Großereignis wie einer Weltmeisterschaft sei eine gewisse Nervosität schlicht normal – und im richtigen Maß sogar förderlich.
Erfahrung trotz Turnier-Premiere
Dass Nagelsmann als Cheftrainer noch über keine ausgeprägte WM-Erfahrung verfügt, relativierte Völler. Immerhin stehe der Bundestrainer seit September 2023 an der Seitenlinie der Nationalmannschaft und sammle seit vielen Jahren Erfahrung im Profigeschäft. Die Botschaft des Sportdirektors ist klar: Rückhalt von ganz oben, kurz bevor es ernst wird.
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