Der Held von Atlanta
Es war die Sensation des bisherigen Turniers: WM-Debütant Kap Verde hielt Europameister und Titelfavorit Spanien in Atlanta beim 0:0 und sicherte sich den ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte. Im Mittelpunkt: Torwart Vozinha. Mit 40 Jahren parierte der Schlussmann bei seinem WM-Debüt sieben Mal und wurde völlig verdient zum Spieler des Spiels gekürt.
Spanien rennt sich die Zähne aus
Die „Furia Roja“ feuerte über 90 Minuten sage und schreibe 27 Schüsse ab – und verzweifelte an Vozinha. Schon vor der Pause entschärfte er Versuche von Ferran Torres, Pedri und Aymeric Laporte. Auch die Einwechslung von Wunderkind Lamine Yamal in der zweiten Hälfte brachte keinen Durchbruch: Die kompakt verteidigende Abwehr der Insulaner hielt dem Dauerdruck stand.
Tränen nach dem Schlusspfiff
Nach dem Abpfiff brach Vozinha in Tränen aus und wurde von seinen Mitspielern umringt. Für Kap Verde, das erstmals überhaupt bei einer WM dabei ist, ist dieser Punkt gegen einen der Topfavoriten ein Moment für die Ewigkeit – und in der offenen Gruppe H plötzlich ein wertvolles Polster.
Mehr zur Ausgangslage in unserer Analyse der Gruppe H.
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