Bosnien-Herzegowina
Über Bosnien-Herzegowina
Fußball ist in Bosnien-Herzegowina weit mehr als Sport – er ist eines der wenigen nationalen Symbole, das Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt. Die Nationalmannschaft, in der traditionell Spieler bosnischer Abstammung aus ganz Europa auflaufen, qualifizierte sich über die UEFA-Route für die WM 2026 und kehrt damit erstmals seit 2014 auf die Weltbühne zurück.
Der Name Edin Džeko ist untrennbar mit dem bosnischen Fußball verbunden. Wenngleich der Routinier den letzten Teil seiner Karriere erlebt, trägt sein Name noch immer Hoffnungen einer Nation. Ermedin Demirović, der in der Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht hat, übernimmt zunehmend die Rolle des Zielspielers im Angriff. Sead Kolašinac bringt Erfahrung und Robustheit in die Defensive.
Gruppe B mit Kanada, Katar und der Schweiz ist anspruchsvoll, aber nicht unerreichbar. Kanada hat als Gastgeberland die Atmosphäre auf seiner Seite, die Schweiz ist taktisch kompakt und schwer zu knacken. Katar ist auf dem Papier der schwächste Gegner – ein Sieg wäre fast Pflicht für das Weiterkommen.
Beim einzigen bisherigen WM-Auftritt 2014 in Brasilien scheiterte die Mannschaft trotz eines Sieges gegen Iran in der Gruppenphase. Das hinterließ den Hunger nach mehr. Jetzt, zwölf Jahre später, soll es besser laufen – in einem Land, das jeden Fußballerfolg wie einen nationalen Feiertag begeht.
Trainer
Kader
Kader noch nicht nominiert
Die meisten Verbände nominieren ihren WM-Kader Anfang Juni 2026. Sobald die Liste verfügbar ist, erscheint sie hier automatisch.
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