Curaçao
Über Curaçao
Curaçao schreibt bei dieser WM Karibbik-Geschichte: Die kleine Inselrepublik im südlichen Karibischen Meer qualifizierte sich erstmals überhaupt für eine Fußball-Weltmeisterschaft – ein historischer Moment für die 150.000 Einwohner zählende Nation. Die Qualifikation gelang über die CONCACAF-Zone, wo die Mannschaft in der dritten Runde gegen etablierte Konkurrenten bestehen konnte.
Das Besondere an Curaçao: Zahlreiche Spieler haben neben dem curacaoischen auch den niederländischen Pass und spielten oder spielen in europäischen Ligen. Leandro Bacuna, der erfahrene Mittelfeldspieler, fungiert als Anführer und Kopf der Mannschaft. Junioren wie Cuco Fränkel und Elijah Antonisse bringen frischen europäischen Klubfußball ein, während Stürmer Jurickson Profar die Torgefahr verkörpert.
In Gruppe E sind Curaçao klare Außenseiter gegen Deutschland, Elfenbeinküste und Ecuador. Das Ziel ist nicht der Gruppensieg, sondern das Schreiben von Geschichte durch konkurrenzfähige Auftritte. Jeder Punkt wäre ein Triumph, jedes Tor ein nationaler Feiertag.
Curaçao ist seit 2011 als eigenständige Mitgliedsnation der FIFA registriert, nachdem die Niederländischen Antillen aufgelöst wurden. Der Fußball der Insel lebt von der Verbindung karibischer Lebensfreude mit europäischer Taktikschule – eine Mischung, die bei dieser WM für Überraschungen gut sein könnte.
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