Iran
Über Iran
Iran qualifizierte sich über die AFC-Qualifikation und gehört als Team Melli zu den etabliertesten asiatischen Fußballnationen. Der Iran nimmt seit 1978 regelmäßig an WM-Endrunden teil und ist in Asien eine Führungsmacht – viermal war man AFC-Meister.
Mehdi Taremi ist der Fixpunkt im Angriff: der Stürmer von Inter Mailand bringt europäischen Spitzenfußball, Erfahrung in der Champions League und eine unnachgiebige Mentalität mit. Sardar Azmoun, sofern fit, ist ein ebenso gefährlicher Angreifer mit Bundesliga-Erfahrung. Im Mittelfeld sorgt Saman Ghoddos mit seiner Physis und Technik für Balance.
In der Gruppe H treffen die Iraner auf Belgien, Ägypten und Neuseeland. Der zweite Platz hinter Belgien ist das realistische Ziel. 2022 gegen die USA fehlte nur ein Tor zum Weiterkommen – diese knappe Enttäuschung soll Motivation für 2026 sein.
Historisch hat der Iran seit 1978 sechs WM-Endrunden erlebt, ohne das Achtelfinale zu erreichen. Der knappste Moment war 2022 in Katar, als Iran bis zur letzten Minute eine Chance auf das Weiterkommen hatte. Die Mannschaft ist physisch stark, defensiv organisiert und in der Lage, Favoriten zumindest lange zu binden.
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