Jordanien
Über Jordanien
Jordanien qualifizierte sich über die AFC-Qualifikation und nimmt erstmals in der Geschichte des jordanischen Fußballs an einer WM-Endrunde teil. Die Qualifikation ist das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit und einer Generation von Spielern, die bewusst den Schritt in den professionellen europäischen Fußball gesucht haben.
Musa Al-Taamari ist der bekannteste Spieler Jordaniens – der Außenstürmer hat in der belgischen Pro League und zuletzt in der spanischen Liga gespielt und ist der Antrieb des Angriffs. Bader Nori regelt das defensive Mittelfeld mit viel Energie. Die Mannschaft setzt auf ein kampfbetontes, taktisch diszipliniertes Spiel, das schwer zu bezwingen ist.
In der Gruppe J gegen Argentinien, Algerien und Österreich ist Jordanien klarer Außenseiter. Das Ziel ist dennoch klar: würdig auftreten, jede Begegnung kompetitiv gestalten und das eigene Land auf der globalen Bühne würdig vertreten. Jeder Punkt wäre eine Sensation, jedes Tor ein nationaler Festtag.
Historisch ist Jordanien zuletzt 2023 beim AFC Asian Cup ins Finale eingezogen – ein 2:3 gegen Katar war eine enttäuschende Niederlage, aber auch Beleg für die enorme Entwicklung des Fußballs im Land. Die WM 2026 ist die logische Fortsetzung dieser Aufwärtsbewegung und der Beginn einer neuen Ära.
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