Marokko
Über Marokko
Marokko hat die Fußballwelt bei der WM 2022 in Katar verblüfft. Als erster afrikanischer Vertreter überhaupt zog das Team ins Halbfinale ein, besiegte dabei Portugal und Spanien und wäre im Spiel gegen Frankreich fast ins Finale eingezogen. Diese historische Leistung hat den Atlas-Löwen eine neue Dimension an internationalem Respekt eingebracht.
Die Qualifikation zur WM 2026 verlief über die CAF-Zone, die Marokko als klarer Favorit abschloss. Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain ist der überragende Rechtsverteidiger der Welt in seiner Position und gleichzeitig einer der gefährlichsten Offensivspieler des Kaders. Hakim Ziyech bringt auf dem Flügel Kreativität und Unberechenbarkeit. In der Defensive steht Romain Saïss als erfahrener Anführer.
Gruppe D mit Brasilien, Haiti und Schottland bietet Marokko die Chance, als Gruppenzweiter in die K.o.-Runde einzuziehen. Brasilien ist auf dem Papier stärker, aber Marokko hat bewiesen, dass es große Nationen schlagen kann.
Neben dem Halbfinale 2022 ist das WM 1986 in Mexiko ein bedeutsames Datum für den marokkanischen Fußball: Als erstes arabisches Land überstand Marokko damals die Gruppenphase – und verlor erst in der Verlängerung des Achtelfinals gegen Deutschland. Zwei historische WM-Momente, die zeigen: Dieser Verband denkt langfristig.
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