Mexiko
Über Mexiko
Mexiko geht als einer der drei Gastgeber mit einer besonderen Bürde in die WM 2026: dem berühmten Fluch des Achtelfinales. Seit 1994 ist die Nationalmannschaft in sieben aufeinanderfolgenden Turnieren stets in der Runde der letzten 16 ausgeschieden – eine Serie, die in der eigenen Fußballgeschichte schon fast mythische Ausmaße angenommen hat. Mit Heimvorteil im Aztekenstadion und anderen Austragungsorten wollen die El Tri diesen Bann endlich brechen.
Als Mitausrichter war die Qualifikation automatisch gesichert, doch sportlich stand das Team in der CONCACAF-Region unter Druck. Der Kader um Mittelfeldboss Edson Álvarez und den torgefährlichen Raúl Jiménez setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Europalegionären und jungen Wilden. Hirving Chucky Lozano bleibt auf den Außenpositionen ein ständiger Unruheherd für gegnerische Verteidigungen.
In Gruppe A treffen die Mexikaner auf Südafrika, Südkorea und Tschechien. Der Einzug in die K.o.-Runde ist Pflicht – die Frage ist nur mit welchem Platz. Das Duell gegen Südkorea, das ebenfalls technisch starken Fußball spielt, dürfte richtungsweisend sein.
Historisch hat Mexiko die WM zweimal ausgerichtet, 1970 und 1986, und in beiden Turnieren das Viertelfinale erreicht. Das verleiht der Kampagne 2026 als Gastgeber eine ganz besondere Bedeutung. Das Estadio Azteca war schon 1970 und 1986 Schauplatz unvergesslicher WM-Momente – für Mexiko ist dieses Stadion heiliger Boden.
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Kader
Kader noch nicht nominiert
Die meisten Verbände nominieren ihren WM-Kader Anfang Juni 2026. Sobald die Liste verfügbar ist, erscheint sie hier automatisch.
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