Schweden
Über Schweden
Schweden qualifizierte sich über die UEFA-Qualifikation und tritt bei dieser WM in einer neuen Ära an: Zlatan Ibrahimović hat seine aktive Karriere beendet und die schwedische Nationalmannschaft neu definieren müssen, wer ihr Gesicht ist. Die Antwort lautet: eine kollektive, tiefe Mannschaft ohne den einen Superstar – aber mit einer Fülle erstklassiger Einzelspieler.
Alexander Isak von Newcastle United hat die Torjägerrolle übernommen und zeigt in der Premier League Weltklasseformat. Viktor Gyökeres von Sporting Lissabon lieferte in Portugal eine der beeindruckendsten Torquoten des europäischen Fußballs und ist ein weiterer Kandidat auf die Sturmführerrolle. Dejan Kulusevski bringt als Außenspieler bei Tottenham Tempo, Technik und Torgefahr in einem.
In der Gruppe F sind die Niederlande Favorit, aber Schweden, Japan und Tunesien kämpfen um den zweiten Platz. Schweden hat die individuelle Qualität, um in jeden Gegner Respekt einzuflößen – das Kollektiv, das Trainer Jon Dahl Tomasson aufgebaut hat, ist robust und effizient.
Historisch war Schwedens bester WM-Moment das Jahr 1994 in den USA, als die Mannschaft um Tomas Brolin und Henrik Larsson Dritter wurde. 2018 schaffte Schweden das Viertelfinale – und verlor gegen England. Die Sehnsucht nach einem erneuten Tiefflug in die Finalrunden ist bei diesem Kader definitiv vorhanden.
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