Tschechien
Über Tschechien
Tschechien gehört zu den zuverlässigsten europäischen Fußballnationen, muss aber den Sprung zurück auf die Weltbühne erst wiederbeweisen. Die Qualifikation gelang über die UEFA-Ausscheidungsrunde, in der das Team seine gewohnte Stabilität zeigte: kompakt verteidigend, mit schnellem Umschaltspiel und einem klaren taktischen Plan.
Das Herzstück des Angriffs ist Patrik Schick, der bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga konstant Tore produziert und zu den komplettesten Mittelstürmern seiner Generation zählt. Im Mittelfeld ist Tomáš Souček von West Ham United der Motor – physisch präsent, laufstark und mit einem feinen Gespür für zweite Bälle. Vladimír Coufal verkörpert auf der rechten Seite jene Verlässlichkeit, die das gesamte Team auszeichnet.
Gruppe A hat es in sich: Mexiko als Mitgastgeber mit Heimvorteil, Südkorea mit Son Heung-min als individuellem Ausnahmekönner und Südafrika als unberechenbarem Außenseiter. Für Tschechien geht es darum, durch taktische Disziplin Punkte zu sammeln, wo andere Mannschaften nachlassen. Das direkte Duell gegen Südafrika ist das Schlüsselspiel.
Historisch blickt Tschechien auf ein stolzes Erbe zurück, das weit vor der Staatsgründung 1993 liegt: Als Tschechoslowakei stand das Land zweimal im WM-Finale, 1934 und 1962, ohne es zu gewinnen. Die eigenständige tschechische Nationalelf hat seither ein EM-Finale 1996 und mehrere WM-Endrunden vorzuweisen.
Trainer
Kader
Kader noch nicht nominiert
Die meisten Verbände nominieren ihren WM-Kader Anfang Juni 2026. Sobald die Liste verfügbar ist, erscheint sie hier automatisch.
Aktuelle Verletzungen
Aktuell keine Verletzungen gemeldet.