Tunesien
Über Tunesien
Tunesien qualifizierte sich über die CAF-Qualifikation und gehört zu den erfahrensten afrikanischen Nationen bei Weltmeisterschaften – acht Teilnahmen in der Geschichte sprechen für sich. Das Team der Adler von Karthago ist für seine defensive Disziplin bekannt und schafft es regelmäßig, auch gegen starke Gegner kompakt zu stehen.
Hannibal Mejbri, das offensive Mittelfeldtalent von Manchester United bzw. Birmingham City, verkörpert die nächste Generation des tunesischen Fußballs. Der 22-Jährige bringt europäische Professionalität und technische Versiertheit mit. Youssef Msakni ist als erfahrener Flügelspieler das kreative Gedächtnis der Mannschaft, während die Abwehrreihe mit bewährten Bundesliga- und Ligue-1-Profis besetzt ist.
In der Gruppe F treffen die Tunesier auf die Niederlande, Japan und Schweden – drei Teams, die alle Ambitionen auf das Achtelfinale haben. Für Tunesien bedeutet das: jeder Punkt ist wichtig, jedes Spiel ein Endspiel. Mit der nötigen Konzentration ist zumindest ein Achtungserfolg möglich.
Historisch ist Tunesien 1978 als erstes afrikanisches Team überhaupt in die Annalen einer WM eingegangen, als die Mannschaft Mexiko 3:1 schlug – der erste WM-Sieg eines afrikanischen Teams. Bei der WM 2022 in Katar scheiterte Tunesien in der Gruppenphase knapp und ärgerte sich über das Last-Minute-Tor gegen Frankreich, das nicht zum Weiterkommen reichte.
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