Usbekistan
Über Usbekistan
Usbekistan qualifizierte sich über die AFC-Qualifikation und nimmt erstmals in seiner Geschichte an einer WM-Endrunde teil – ein historischer Moment für die 36-Millionen-Einwohner-Nation in Zentralasien. Die Wölfe, wie die Nationalmannschaft genannt wird, haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht.
Eldor Shomurodov ist der Star des Teams – der Stürmer von AS Roma bringt Erfahrung aus der Serie A mit und hat in der Qualifikation entscheidende Tore erzielt. Abdukodir Khusanov hat sich als Innenverteidiger bei Lens in der Ligue 1 einen soliden Ruf erarbeitet. Das Mittelfeld um Javokhir Sidiqov agiert kompakt und diszipliniert.
In der Gruppe K mit Portugal, DR Kongo und Panama ist Usbekistan der Außenseiter. Das Ziel ist dennoch klar: kompetitiv sein, das eigene Land würdig vertreten und die Erfahrung WM für die nächste Generation nutzen. Ein Punktgewinn wäre ein historisches Ergebnis.
Historisch ist Usbekistan seit der Unabhängigkeit 1991 ein aufstrebender Fußballverband in der AFC. Der Verband hat massiv in Nachwuchsstrukturen investiert, und die Qualifikation für 2026 ist die Frucht dieser Arbeit. Zentralasien ist bei dieser WM mit Usbekistan erstmals vertreten – ein Zeichen für die zunehmende Globalisierung des Weltfußballs.
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