Österreich verliert Schlüsselspieler vor WM-Start
Schlechte Nachrichten für das ÖFB-Team kurz vor der Abreise in die USA: Christoph Baumgartner wird die WM 2026 verpassen. Der 26-jährige Offensivspieler von RB Leipzig zog sich beim Aufwärmen vor dem Abschluss-Freundschaftsspiel gegen Tunesien (1:0) eine Verletzung am rechten Oberschenkel zu. Eine MRT-Untersuchung am Folgetag brachte Gewissheit: WM-Aus.
Nationaltrainer Ralf Rangnick sprach von einer „sehr bitteren Nachricht" – eine Untertreibung angesichts der Bedeutung des Spielers. Baumgartner war in Rangnicks Pressing-System eine tragende Säule: ballsicher im Mittelfeld, mit dem nötigen Gespür für entscheidende Momente in Strafraumnähe. In Gruppe J wartet mit Argentinien der amtierende Weltmeister, dazu Algerien und Jordanien – genau das Umfeld, in dem Baumgartners Qualität als Schaltstelle zwischen den Linien gebraucht worden wäre.
Für Österreich, das erstmals seit 1998 wieder bei einer WM antritt, wiegt der Ausfall besonders schwer. Der ÖFB koordiniert derzeit die Nachnominierung eines Ersatzspielers. Wer den Platz im 26er-Kader einnimmt, soll zeitnah bekanntgegeben werden.
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