Frust nach dem Topspiel
Österreich hat das Spitzenspiel der Gruppe J gegen Argentinien mit 0:2 verloren, und nach dem Abpfiff sorgte vor allem Konrad Laimer für Gesprächsstoff. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern war in der Mixed Zone sichtlich angefressen und nahm die Leistung des Schiedsrichters ins Visier. Sinngemäß monierte Laimer, die Argentinier hätten gefühlt unzählige Fouls begangen, ohne dafür belangt zu werden. Die erste Gelbe Karte habe es erst nach rund 70 Minuten gegeben, ein Muster, das den österreichischen Spielfluss immer wieder unterbrochen habe.
Selbstkritik trotz Ärger
Bei aller Verärgerung blieb Laimer auch selbstkritisch. Er räumte ein, dass seine Mannschaft nicht alles richtig gemacht habe. Gegen einen überragenden Lionel Messi, der erneut doppelt traf und seine WM-Bestmarke weiter ausbaute, war an diesem Abend ohnehin wenig zu holen. Die Niederlage geht in der Höhe in Ordnung, der Auftritt war dennoch kein Beinbruch.
Endspiel gegen Algerien
Für das Team von Teamchef Ralf Rangnick wird es nun eng. Mit drei Punkten liegt Österreich zwar auf Rang zwei der Gruppe J, doch im abschließenden Spiel gegen Algerien am 28. Juni geht es ums nackte Weiterkommen. Auch die Algerier haben drei Zähler, ein Ausrutscher könnte das frühe Aus bedeuten. Das Achtelfinale hat Österreich aber weiter in der eigenen Hand.
Mehr zum verlorenen Topspiel in unserer Prognose zum Spiel Argentinien gegen Österreich.
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