Ein historischer Dreierpack
In Österreichs Gruppe J hat Lionel Messi ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim 3:0-Auftaktsieg Argentiniens gegen Algerien erzielte der Superstar seinen ersten WM-Hattrick überhaupt – und zog mit insgesamt 16 WM-Toren mit Rekordhalter Miroslav Klose gleich. Für den Titelverteidiger war es ein Auftakt nach Maß.
Der Tritt, über den alle reden
Doch die Show hatte einen Beigeschmack. In der ersten Halbzeit, beim Stand von 1:0, traf Messi den algerischen Verteidiger Aïssa Mandi mit den Stollen an der Wade. Schiedsrichter Szymon Marciniak entschied auf Foul, verzichtete aber selbst auf eine Gelbe Karte – und auch der VAR schritt nicht ein. Viele Beobachter werteten die Szene als klar kartenwürdig.
Sonderbehandlung für den Superstar?
Prompt entbrannte eine Debatte: Werden die größten Namen des Fußballs auf der größten Bühne anders behandelt? Die Diskussion über eine mögliche „Sonderbehandlung“ überschattete zumindest einen Teil von Messis Galavorstellung. Für Österreich, das in derselben Gruppe um Platz zwei kämpft, ist die Botschaft dagegen unmissverständlich: An diesem Argentinien führt wohl kein Weg vorbei.
Mehr zur Gruppe J in unserer Analyse mit Österreich.
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