ÖFB lässt sich Zeit bei der Nachfolger-Suche
Nach dem bestätigten WM-Aus von Christoph Baumgartner wächst die Frage: Wer fährt statt ihm nach Nordamerika? Ralf Rangnick ließ zunächst bewusst Ruhe einkehren – eine sofortige Nachnominierung erfolgte nicht. Laut FIFA-Regularien ist eine Nachbesetzung bei nachgewiesener Verletzung noch bis 24 Stunden vor dem ersten WM-Gruppenspiel möglich.
Als prominentester Name kursiert Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund). Der Mittelfeldspieler, der im Frühjahr für das ÖFB-Team optierte, trug im Herbst 2025 mit dem entscheidenden Treffer gegen Bosnien-Herzegowina maßgeblich zur WM-Qualifikation bei. Beim abschließenden Testspiel gegen Tunesien stand er bereits auf dem Platz.
Weitere Kandidaten aus dem erweiterten ÖFB-Kreis sind Marcel Sabitzer, der Nachwuchsspieler Paul Wanner sowie Mittelstürmer Sasa Kalajdzic – wobei letzterer profiltechnisch eine andere Rolle einnimmt als der technisch versierte Baumgartner. Rangnick muss nun abwägen: Nachrücker als taktisches Gleichgewicht oder Vertrauen in den bestehenden Kader?
Gruppe J mit Argentinien, Algerien und Jordanien beginnt in wenigen Tagen. Mehr zur österreichischen Ausgangslage in unserer Gruppen-Analyse.
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