Schande von Gijón? Rangnick will gegen Algerien nur siegen

Schande von Gijón? Rangnick will gegen Algerien nur siegen

Vor dem Gruppenfinale gegen Algerien weist Ralf Rangnick alle Parallelen zur Schande von Gijón zurück. Österreich reicht ein Remis.

Marcel Brandt27. Juni 2026
WM 2026ÖsterreichAlgerienRalf RangnickGruppe J

Eine brisante Konstellation

Vor dem letzten Spiel der Gruppe J liegt ein Hauch von 1982 in der Luft. Österreich und Algerien haben je drei Punkte, dem ÖFB-Team von Ralf Rangnick reicht dank der besseren Tordifferenz ein Unentschieden zum Aufstieg. Genau diese Ausgangslage weckt Erinnerungen an die „Schande von Gijón", als sich Deutschland und Österreich bei der WM 1982 mit einem stillen 1:0 ins Weiterkommen schoben und Algerien auf der Strecke blieb.

Rangnick wiegelt ab

Auf die historische Parallele angesprochen, blieb Rangnick betont gelassen. „Ich habe da keinerlei Erinnerungen an dieses Spiel", sagte der Trainer. Zwar habe er seit der Auslosung einiges darüber lesen müssen, eigene Erinnerungen verbinde er mit dem damaligen Skandalspiel aber nicht. Wichtiger ist ihm die Botschaft für die Gegenwart: Österreich wolle nicht rechnen, sondern gewinnen.

Kein Taktieren in Kansas City

Anders als 1982 treffen diesmal Österreich und Algerien direkt aufeinander, ein klammheimliches Remis wäre für die Algerier das Aus. Rangnick stellte deshalb klar, dass seine Mannschaft das Spiel aktiv gestalten will. Anpfiff ist in der Nacht auf Sonntag um 4.00 Uhr MESZ in Kansas City.

Mehr zum Spiel

Unsere ausführliche Einschätzung samt Tipp gibt es in der Prognose zum Duell Algerien gegen Österreich.