Ein Trainer zwischen Erleichterung und Respekt
Ralf Rangnick wirkte nach dem 3:1 gegen Jordanien vor allem erleichtert. „Es war ein extrem hartes Stück Arbeit. Jordanien hat es uns richtig schwer gemacht“, sagte der Teamchef. So richtig ins Spiel gefunden habe seine Mannschaft erst Mitte der zweiten Halbzeit. Den Grund sieht Rangnick in der besonderen Drucksituation: „Man merkt, dass es eine andere Anspannung ist bei der WM. Für uns stand noch mehr auf dem Spiel als für Jordanien.“ Sein Fazit dennoch: „Am Ende haben wir verdient gewonnen.“
Die Ausgangslage ist glänzend
Sportlich zahlt sich der Zittersieg aus. Mit drei Punkten steht Österreich auf Platz zwei der Gruppe J, nur wegen der schlechteren Tordifferenz hinter Argentinien, das zeitgleich 3:0 gegen Algerien gewann. Datenmodelle taxierten Österreichs Achtelfinal-Chance nach dem ersten Spieltag bereits auf rund 95 Prozent.
Der Weg führt über Platz zwei
Das realistische Ziel ist klar: Rang zwei hinter dem Titelverteidiger – und dann in der K.o.-Runde für Furore sorgen. Die kommenden Aufgaben gegen Argentinien und Algerien werden zeigen, ob Rangnicks Pressingmaschine auch gegen Topgegner standhält. Der wichtigste Schritt aber ist getan: Der Auftakt ist gewonnen.
Mehr zum ÖFB-Team in unserer Analyse der Gruppe J.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.