Chancenwucher bestraft
Die Schweizer Nationalmannschaft hat ihren WM-Auftakt verpatzt. Gegen den vermeintlich klar unterlegenen Außenseiter Katar kam die Nati in Santa Clara vor 68.000 Zuschauern nicht über ein 1:1 hinaus – und es fühlte sich an wie eine Niederlage. 68 Prozent Ballbesitz und 26 Torschüssen stand am Ende nur ein eigener Treffer gegenüber.
Embolo trifft, dann der späte Schock
Dabei hatte alles nach Plan begonnen: Breel Embolo verwandelte in der 17. Minute einen Foulelfmeter sicher zur Führung. Doch die Schweiz ließ Großchance um Großchance liegen – und wurde tief in der Nachspielzeit eiskalt bestraft. Boualem Khoukhi köpfte eine Hereingabe gefährlich vor das Tor, ehe der eingewechselte Bundesliga-Profi Miro Muheim den Ball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Was zunächst als Khoukhi-Tor gefeiert wurde, ging am Ende als Eigentor in die Statistik ein.
Historischer Moment – für den Gegner
Für Katar hat das Remis historische Bedeutung: Es ist der allererste WM-Punkt in der Geschichte des Landes. Für die Schweiz bleibt dagegen die bittere Erkenntnis, zwei sicher geglaubte Zähler verschenkt zu haben.
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