Ein historischer Abend für die Nati
Die Schweiz hat sich am zweiten Spieltag eindrucksvoll zurückgemeldet: 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina – erstmals seit der WM 1994 erzielte die Nati wieder vier Tore in einem WM-Spiel. Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar war das die ersehnte Antwort des Teams von Murat Yakin, der zufrieden bilanzierte: „Wir haben verdient gewonnen.“
Der 20-jährige Mann des Spiels
Zum Helden avancierte ein Joker: Johan Manzambi. Der erst 20-jährige Mittelfeldspieler des SC Freiburg kam von der Bank und traf doppelt – in der 74. und in der 90. Minute. Damit ist Manzambi der jüngste Einwechselspieler der WM-Geschichte, dem ein Doppelpack in einer Partie gelang. Für die weiteren Treffer sorgten Rubén Vargas und Granit Xhaka per Foulelfmeter; Bosnien gelang durch Ermin Mahmić nur noch der Ehrentreffer.
Bestätigte Prognose
Der Sieg deckt sich mit unserer Einschätzung: In unserer Prognose hatten wir die Schweiz klar favorisiert – wenn auch mit weniger Toren als nun gefallen sind. Wichtiger als die Höhe ist für die Nati aber die Wirkung: Mit dem Kantersieg ist der Anschluss an die Gruppenspitze hergestellt, und mit Manzambi ist ein neues Offensivjuwel geboren.
Mehr dazu in unserer Prognose zu Schweiz – Bosnien-Herzegowina.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.