Unruhe nach dem Fehlstart
Das enttäuschende 1:1 zum Auftakt gegen Außenseiter Katar wirkt im Schweizer WM-Camp nach – und zwar nicht nur sportlich. Kapitän Granit Xhaka hatte seine Mitspieler nach der Partie deutlich kritisiert und gefordert, die Mannschaft müsse „auf dem Boden bleiben“. Berichten zufolge sorgten seine harschen Worte für Unbehagen; in einem Bericht ist gar von einer „toxischen“ Stimmung die Rede.
Freuler hält dagegen
Remo Freuler wollte davon nichts wissen und nahm den Kapitän in Schutz. Nach einem 1:1 gegen Katar müsse man hart mit sich ins Gericht gehen, so der Mittelfeldspieler sinngemäß. Wer eine offene Ansprache der negativen Dinge nicht aushalte, sei „am falschen Ort“. Eine klare Rückendeckung für Xhakas Führungsstil.
Vor dem Spiel gegen Bosnien
Die Debatte kommt zur Unzeit: Schon am Donnerstagabend steht die Nati gegen Bosnien-Herzegowina unter Zugzwang, um die Achtelfinal-Ambitionen nicht früh zu gefährden. Ob die internen Reibereien die Mannschaft eher zusammenschweißen oder zusätzlich belasten, dürfte sich schnell auf dem Platz zeigen.
Mehr zur Schweizer Gruppe in unserer Analyse der Gruppe B.
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