1:5-Debakel gegen Schweden: Tunesien feuert Lamouchi – Renard übernimmt

1:5-Debakel gegen Schweden: Tunesien feuert Lamouchi – Renard übernimmt

Nach der 1:5-Klatsche gegen Schweden zieht Tunesien Konsequenzen: Trainer Lamouchi muss gehen, Routinier Hervé Renard übernimmt sofort.

Marcel Brandt16. Juni 2026
TunesienSchwedenHervé RenardLamouchiWM 2026Gruppe F

Ein Auftakt zum Vergessen

Für Tunesien begann die WM mit einem Debakel: 1:5 gegen Schweden, schon das Auftaktspiel geriet zum Desaster. Die Reaktion des tunesischen Verbands ließ nicht lange auf sich warten – Trainer Sabri Lamouchi wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der 54-Jährige hatte das Amt erst im Januar übernommen.

Renard soll die Wende bringen

Als Nachfolger präsentierte der Verband einen alten Bekannten des afrikanischen Fußballs: Hervé Renard. Der Franzose übernimmt zunächst bis zum Ende der Weltmeisterschaft, über eine längerfristige Zusammenarbeit soll nach dem Turnier – abhängig vom sportlichen Verlauf – gesprochen werden. Renard tritt sein Amt unter den bestehenden Konditionen sofort an.

Ein Mann mit Afrika-Erfahrung

Renard bringt genau das mit, was Tunesien jetzt braucht: Erfahrung und Erfolge. Mit Sambia und der Elfenbeinküste gewann er jeweils den Afrika-Cup und gilt als Trainer, der kriselnde Teams emotional packen kann. Viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht – in der Gruppe F mit den Niederlanden, Japan und Schweden steht Tunesien nach dem Fehlstart schon mit dem Rücken zur Wand.

Mehr zur Konstellation in unserer Analyse der Gruppe F.

Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.