Ein Auftakt zum Vergessen
Für Tunesien begann die WM mit einem Debakel: 1:5 gegen Schweden, schon das Auftaktspiel geriet zum Desaster. Die Reaktion des tunesischen Verbands ließ nicht lange auf sich warten – Trainer Sabri Lamouchi wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der 54-Jährige hatte das Amt erst im Januar übernommen.
Renard soll die Wende bringen
Als Nachfolger präsentierte der Verband einen alten Bekannten des afrikanischen Fußballs: Hervé Renard. Der Franzose übernimmt zunächst bis zum Ende der Weltmeisterschaft, über eine längerfristige Zusammenarbeit soll nach dem Turnier – abhängig vom sportlichen Verlauf – gesprochen werden. Renard tritt sein Amt unter den bestehenden Konditionen sofort an.
Ein Mann mit Afrika-Erfahrung
Renard bringt genau das mit, was Tunesien jetzt braucht: Erfahrung und Erfolge. Mit Sambia und der Elfenbeinküste gewann er jeweils den Afrika-Cup und gilt als Trainer, der kriselnde Teams emotional packen kann. Viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht – in der Gruppe F mit den Niederlanden, Japan und Schweden steht Tunesien nach dem Fehlstart schon mit dem Rücken zur Wand.
Mehr zur Konstellation in unserer Analyse der Gruppe F.
Hinweis: Wetten erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele verantwortungsbewusst.